Am vergangenen Freitag machten sich 48 Teilnehmer im vollbesetzten Bus auf zum jährlichen Treffen mit den Freunden aus unserer Partnerstadt Vaux-le-Pénil, das in diesem Jahr, von den Franzosen organisiert, in der Umgebung von Colmar stattfand. Mit viel Hallo, Küsschen und Umarmungen begrüßten wir uns in dem kleinen Städtchen Ribeauville, in dem wir uns kurz bei einem kleinen Spaziergang die Beine vertreten konnten bevor es nach Hunawihr weiterging.
Dort im Storchen- und Otternpark bestaunten wir die gelungene Wiederaufzucht der fast schon ausgestorbenen Störche sowie in einer Vorführung die Eleganz und Schnelligkeit von Kormoran, Otter, Seelöwe und Pinguinen beim Fischfang. Hoch oberhalb von Obernai fast schon auf dem Odilienberg bezogen wir im Feriendorf St. Jaques, das einsam mitten im Wald liegt, unser Quartier. In schönen Zimmern, mit gutem Essen und nettem Personal konnten wir uns wohlfühlen.
Am Samstag erkundeten wir dann Colmar. Zuerst das Museum Unterlinden in dem unter anderem der berühmte „Isenheimer Alter“ zu sehen ist und mit Hilfe eines Audioguides gut erklärt wurde. Nach dem Picknick im Gemeindesaal und einer kleinen individuellen Pause brachen wir zu einer interessanten und kurzweiligen Stadtführung auf.
Schon am Freitag, aber noch mehr am Samstag hatten wir großes Glück mit dem Wetter, die dicken schwarzen Wolken waren immer nur in der Entfernung zu sehen. Zurück im Feriendorf konnte nach dem Abendessen das Tanzbein geschwungen werden, doch wie schon am Abend zuvor beim Karaokesingen, fanden sich sehr viele bald lieber in der Bar ein.
Der Sonntag brachte leider schlechtes Wetter, dem wir aber nach einer tollen Führung im Weingut Robert Blanck in Obernai mit anschließender Weinprobe mit guter Laune begegneten, auch wenn wir bei der anschließenden Fahrt im kleinen Zügle durch Obernai und die Weinberge nass wurden und ziemlich froren. Das Mittagessen im Feriendorf mit überbackenen Muscheln als Vorspeise, reichhaltiger Schlachtplatte, Käse und Zironensorbet zum Nachtisch entschädigte uns für den Regen. Dem Wetter geschuldet wurde der Abschied etwas früher als geplant mit unserem traditionellen Abschiedslied im Restaurant eingeläutet.
Viel zu schnell ging die Zeit wieder vorbei. Wir danken unseren Freunden für das schöne Wochenende und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Deutschland.
